Khoone Geli: Ausspannen in der Natur

Als wir nach einer fünfstündigen Busfahrt in ein kleines Dorf nahe Tonekabon am Kaspischen Meer aussteigen, merken wir sofort die Veränderung. Aus der trockenen Hitze Qazvins kommend, lässt uns die feuchtwarme Luft schwerer atmen. Konnte ich vorher das Kopftuch fast vergessen, fühle ich mich jetzt erleichtert, als uns Alechandra das große Tor zu ihrem Orangengarten öffnet, in dem ihr Guesthouse steht und mir zuzwinkert: „You can take of your hijab here!“

Wir verbringen drei entspannte Tage in der Natur, werden von einer herzlichen Dame typisch nordiranisch bekocht, spielen Backgammon, lesen, wandern und baden in einem eiskalten Gebirgsbach und im handwarmen Kaspischen Meer, das eigentlich der größte See der Erde ist.

Außer uns ist eine Kanadierin iranischer Herkunft, die nach 40Jahren im Exil das erste mal ihre Heimat besucht, der Farsi-Spanisch Übersetzer sämtlicher südamerikanischer Länder, der uns ein Video mit sich und Fidel Castro präsentiert und ein spanisches Paar, das eine 4000er Bergbesteigung für den nächsten Tag plant, zu Gast.

Für unsere Unterhaltung ist also ebenfalls gesorgt.

 

 

 

 

5 Kommentare zu „Khoone Geli: Ausspannen in der Natur

  1. Ich bin überrascht! Obwohl dich die Temperatur des Waginger Sees gelegentlich an deine Grenzen brachte, sehr zum Leidwesen des Stegs :-), badest du jetzt im eiskalten Bach! RESPEKT mi amigo! Schöne Grüße aus Ndb. .

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