Ein ganz anderes Indien: Rinchenpong in Südsikkim

In Rinchenpong wohnen wir auf einer Farm im Gebirge mit Blick auf den dritthöchsten Berg der Welt, den Kangchendzönga. Tagsüber sitzen wir wie die Reptilien in der Sonne und spüren die Lebensgeister zurückkehren und wandern in der Umgebung. Bereits um vier Uhr Nachmittags wenn die Sonne anfängt, hinter den Gipfeln zu verschwinden, wird es bitterkalt. Nachts liegen wir an unsere Wärmflaschen geklammert in unserer nicht isolierten Hütte bei 3 Grad Außentemperatur.

Wir erleben ein ganz anderes Indien als das, was wir bisber kannten. Viele hier haben nepalesische oder tibetische Vorfahren. Die Menschen kommen uns viel ruhiger und zurückhaltender vor als in den großen Städten. Die Luft ist kühl und sauber. Es scheint ein funktionierendes Müllabfuhrsystem zu geben. Außer Vogelgezwitscher und Hundegebell ist nichts zu hören. Ein wunderbarer Ort um die drei Monate in Indien ausklingen zu lassen.

Obwohl wir ein bisschen überrascht sind, dass wir unbeschadet überlebt haben, sind wir froh, dagewesen zu sein. Indien ist so komplett anders, als alles, was wir bisher kannten. Es ist ein Fest für die Augen und tausendmal am Tag entdeckt man etwas Neues.
Vielleicht noch nicht gleich, aber irgendwann werden wir es bestimmt vermissen.

3 Kommentare zu „Ein ganz anderes Indien: Rinchenpong in Südsikkim

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